Eine erfolgreiche Behandlung beginnt mit einem guten Schweißer
Ende September wurde die Betonschere CR40 der Firma Scheffer vom Service-Team von Dehaco überholt. Die Betonschere ist bereits zwei Jahre alt, aber durch den intensiven Gebrauch müssen die Zähne einer Betonschere irgendwann überarbeitet werden. Deshalb kommt die CR40 von Scheffer für die regelmäßige Wartung zu Dehaco, um sich dort warten zu lassen. Die Hydraulikabteilung ist in dieser Hinsicht wie eine Schönheitsklinik. Teile werden ersetzt, Zähne werden wieder in Form geschweißt. Es klingt, als ob es schnell erledigt wäre, aber wenn wir mit dem Schweißer Leo sprechen, stellt sich heraus, dass doch eine beträchtliche Menge Arbeit dahintersteckt.
Leo Grimbergen ist seit Anfang 2018 Schweißer bei Dehaco und hat seine eigene Schweißabteilung in der „Hydraulikklinik“. Hier ist er fleißig mit dem Auftragschweißen von hartem, verschleißfestem Material (wie Scheren), dem Reparieren von Rissen, dem Bohren von Lochmustern, der Herstellung von Kopfplatten, der mechanischen Bearbeitung und vielem mehr beschäftigt.
Begeistert erklärt Leo den Prozess der CR40 von Scheffer: „Sobald die CR40 ankommt, nehme ich eine Schweißlehre dazu. Anhand dieser Lehre sehe ich, wie viel abgenutzt ist.“ Leo baut dann die verschlissenen Teile Schicht für Schicht mit Schweißdraht wieder auf. Bis sie so hoch sind wie die Lehre. Die Schichten werden jedes Mal in entgegengesetzter Richtung geschweißt, damit so wenig Luft wie möglich eindringen kann und es so solide wie möglich ist. Wenn alle Schichten aufgetragen sind, zeichnet Leo auf die geschweißten Schichten das Modell und schleift es nach. Dann ist es Zeit für die letzte harte Schicht. „Die Spitzen sind am stärksten belastet, dort kommen zwei Schichten Chrom auf. Hinter der Spitze reibt es nur, dann reichen eine Schicht Chrom und Kreuze.“ Während des Prozesses darf das geschweißte Teil nicht zu schnell abkühlen. Deshalb legt Leo abends eine Isolierdecke darauf und wärmt es morgens erst auf, bevor er damit beginnt.
Mit der CR40 der Firma Scheffer war Leo etwa achtzig Stunden beschäftigt. Das ist also nicht mal eben schnell gemacht. Und dann geht sie auch noch in der Hydraulikwerkstatt durch die allgemeine Kontrolle, um zu sehen, ob das Maul richtig gerade öffnet und schließt, sie wird geschmiert und auf Undichtigkeiten geprüft. Kurz gesagt, viel Arbeit, aber notwendig! Regelmäßige Wartung sorgt dafür, dass das Produkt länger hält. Unser Team bietet Ihnen dabei gerne Unterstützung. Für Ratschläge und Tipps können Sie sich natürlich jederzeit an uns wenden.